Pferd des Monats September – Calvador

Calvador

Züchter: Reiterhof Müller, Baschütz
Besitzer: Dagmar Cramer, Radebeul

Pferd des Monats September: Calvador Foto: Copyright © Daniel Kaiser

Pferd des Monats September: Calvador ▪ Foto: Copyright © Daniel Kaiser


Campari M
333-3307648-88
Carprilli Calypso I
Whenever Weltmeister
Dornbraut H
305-0550729-80
Lenz Leuchtfeuer
Dörte H Durchgang

Der Moritzburger Voltigierer Erik Oese wurde vor wenigen Wochen im österreichischen Ebreichsdorf Europameister im Einzelvoltigieren. Im Pferdesportpark Magna Racino war er auf seinem in Sachsen gezogenen, vierbeinigen Partner Calvador nicht zu schlagen. Schon im Laufe der Saison meldete Oese mit Siegen bei internationalen Turnieren in Italien und Wiesbaden seinen Anspruch auf eine Medaille an. Im Juli landete er beim CHIO in Aachen, das er bereits zweimal gewinnen konnte, auf Rang zwei. Nach Silber bei den Weltmeisterschaften im Voltigieren in Le Mans 2012, Rang zwei bei der EM 2013 in Österreich und Bronze bei den Weltreiterspielen 2014 im französischen Caen feierte der 29jährige Gymnasiallehrer mit seinem 17jährigen Calvador somit den bislang größten Erfolg. Seit 2008 sind die beiden ein eingespieltes Team. Gezogen wurde der dunkelbraune Campari M- Sohn aus der Dornbraut v. Lenz bei Familie Müller aus Baschütz. Nach der Zeit der Aufzucht begann seine Ausbildung für den sportlichen Einsatz im Viereck und im Parcours. Fünfjährig wechselte er vom Züchter in den Besitz von Dagmar Cramer. Die Freitzeitreiterin aus Radebeul kam später auf der Suche nach einer Reitbeteiligung gemeinsam mit dem Voltigiertrainer Andreas Bäßler aus Moritzburg auf die Idee, Calvador doch einmal als Voltigierpferd auszuprobieren. Von der Größe her mit seinen 1,65m eher etwas zu klein, nahm der Wallach seine neue Aufgabe von Beginn an ernst und punktet durch seine gleichmäßige Galoppade. Hinzu kam seine liebenswerte Art und sein zuverlässiges Wesen. Das alles prädestinierte ihn dazu, schnell zu Erik Oeses erster Wahl zu werden. Aus züchterischer Sicht wäre Calvador eher eine Karriere unter dem Springsattel zuzutrauen gewesen. Der Vater Campari M war Oldenburger Landeschampion der Springpferde, süddeutscher Vize-Champion und anschließend im internationalen Springsport erfolgreich. Muttervater Lenz v. Leuchtfeuer war ein in der DDR stark frequentierter Hengst, der hannoversche Wurzeln hatte. Die Mutter Dornbraut, eine 1980 in der LPG Langenapel gezogene Dunkelbraune, brachte insgesamt 7 Fohlen, wovon drei im Sport erfolgreich waren. Calvadors Vollschwester Charity sammelte im Springsport bis Klasse M Erfolge. Bis zu ihrem fünften Lebensjahr war sie bei Familie Kölz beheimatet. In Anpaarung mit Con Capitol zog Werner Kölz den von Sohn Michael in den Sport gebrachten und bis S erfolgreichen Cuba Libre. Dornenbrauts Tochter Cosima v. Coriograf B war unter Paul Fleischer bis 2010 im Amateursport in Sachsen unterwegs. Calvador könnte sich im nächsten Jahr für seine zweiten FEI World Equestrian
Games qualifi zieren. 2018 fi nden diese Spiele in Tryon (USA) statt. Ein schönes Ziel für Pferd und Sportler.

Text: K. Weigel ▪ Foto: D. Kaiser

Pferd des Monats August – Santo Domingo

Santo Domingo

Züchter: Steffen Jahn, Wolfersdorf
Besitzer: Sächsische Gestütsverwaltung / Gestüt Sprehe

Pferd des Monats August: Santo Domingo ▪ Foto: Copyright © B. Placzek

Pferd des Monats August: Santo Domingo ▪ Foto: Copyright © B. Placzek

San Amour
DE 433330231804
Sandro Hit Sandro Song
Puppenfe Plaisir d’ Amour
Pinacolada
DE 467000247905
Fürst Heinrich Florestan I
Power Girl Royal Dance

Santo Domingo soll diesmal unser Titelheld in der Rubrik „Pferd des Monats“ sein. Mit seinem aktuellen Fohlenjahrgang konnte der Deutsche Sportpferdehengst aus der Zucht von Steffen Jahn aus Wolfersdorf wieder absolut überzeugen. Zudem bestätigte er vor wenigen Wochen mit dem erneuten Erfolg beim Landeschampionat in Burgstädt seine Qualitäten unter dem Sattel.
Aufgezogen wurde der ehemalige Finalist des Deutschen Fohlenchampionates in Lienen im Dressurstall Sandbrink im niedersächsischen Meinersen. Seine Besitzerin Frau Dr. Kerstin Klieber verkaufte den Hengst schon vor der Körung in die Besitzergemeinschaft Landgestüt Moritzburg und Gestüt Sprehe, wenig später zählte er dann in München zum Prämienlot und absolvierte im selben Jahr seinen 30-Tage-Test in Schlieckau. 2015 gab Santo Domingo ein beeindruckendes sportliches Debüt mit Siegen und hohen Platzierungen in Reitpferdeprüfungen. Er war unter Kay Pawlowska Reitpferdechampion von Sachsen-Thüringen in Burgstädt, Dritter im Süddeutschen Championat in Nördlingen und absolvierte auch den 70-Tage-Test in Schlieckau. 2016 war er altersgemäß höchsterfolgreich im Dressursport, wurde Landeschampion der fünfjährigen Dressurpferde und wiederholte damit seinen Erfolg vom vergangenen Jahr. Züchterisch wurde er in der Heimat gut frequentiert und lieferte in Sachsen und Thüringen in seinen ersten Jahrgängen zahlreiche Prämienfohlen, den Reservesieger und Viertplatzierten des Deutschen Fohlenchampionats in Lienen sowie mehrere Spitzenfohlen der Auktionen in Nördlingen und Vechta.
In diesem Jahr nun stellte er mit der Thüringer Vizechampioness der dressurbetont gezogenen Stutfohlen vom Gestüt Brethmühle ein Stutfohlen, das die hiesigen Farben zur Eliteauktion in Nördlingen vertreten wird. In Sachsen kam die Championess von der Sächsischen Gestütsverwaltung in Graditz, eine Tochter des Santo Domingo aus der Pina Colada von Millennium. Zweitbestes Fohlen war eine ebenfalls von Santo Domingo abstammende Stute, die der Zucht von Familie Weiland in Thalberg entspringt.
Im Juli wurde Santo Domingo in Burgstädt zum dritten Mal Landeschampion, diesmal bei den sechsjährigen Dressurpferden. Sein Mutterstamm ist einer der erfolgreichsten im gesamtdeutschen Zuchtgebiet. Besonders hervorzuheben ist die Ausnahmestute Poetin I, welche Bundeschampionesse, Bundessiegerstute und Weltmeisterin der jungen Dressurpferde wurde. Steffen Jahns Stute Pinacolada von Fürst Heinrich brachte in Anpaarung mit Sir Donnerhall das Auktionsfohlen Purble Sun, das 2009 mit 17.000 € zu den Teuersten in Nördlingen zählte und vierjährig Platz vier im Süddeutschen Reitpferdechampionat belegte. Der Vollbruder Santo Domingo II war im vergangenen Jahr Bronzemedaillengewinner beim Landeschampionat und wird derzeit von seiner Besitzerin Angela Dregger auf einen Start beim Bundeschampionat vorbereitet. In diesem Jahr führt Pinacolada ein tolles Hengstfohlen von Bon Coeur bei Fuß, dass ebenfalls zur Elite der verkäuflichen Fohlen in Nördlingen zählen wird.

Text: K. Weigel ▪ Foto: B. Placzek

Pferd des Monats Juli 2017 – Fierro

Fierro

Züchter: Häusliche Krankenpflege, Vierlinden
Besitzer: Familie Erbe, Krefeld

Pferd des Monats Juli: Fierro ▪ Foto: Copyright © M. Nilken

Pferd des Monats Juli: Fierro ▪ Foto: Copyright © M. Nilken

Fürst Wettin
DE 431316609006
Fürst Heinrich Florestan
Fayen Friedensfuerst
Equisa
DE 487100022702
Eskadron Espri
Laurie Lauries Crusador xx

Hagen gilt als das „Aachen der Jugend“ und lockt in jedem Jahr die junge Elite aus ganz Europa auf den Hof Kasselmann. Unser Pferd des Monats Fierro dominierte im Juni bei den Future Champions unter dem Sattel von Linda Erbe das Feld der Junioren U18. Die beiden gewannen mit der Mannschaft die Nationenpreiswertung am Donnerstag und lieferten gleichzeitig mit 75,81% auch das beste Einzelergebnis ab. Am Freitag siegten sie in der Finalqualifikation mit 75,96%. Gleichzeitig war das ihr insgesamt zehnte rM**-Sieg in der laufenden Saison. Am Samstag tanzten sich die beiden im Kür-Finale mit 78,04% auf Platz zwei. Auch bei der ersten EM-Sichtung in Wiesbaden gewann das Paar eine FEI M** Dressur. Beim Preis der Besten in Warendorf steigerten sie sich nach kleineren Fehlern am ersten Tag in der zweiten Wertungsprüfung und landeten noch auf dem Silberrang.
Dabei sind der erst siebenjährige Fürst Wettin- Sohn und seine 16-jährige Reiterin noch gar nicht lange ein Team, denn 2017 startet Linda zum ersten Mal in der Altersklasse der Junioren und damit bei den Großpferden. Zuvor war sie erfolgreich im Bundeskader der Ponyreiter und unter anderem Vizeeuropameisterin mit der Mannschaft. „Der Neustart mit dem jungen Pferd ist Linda geglückt,“ kommentierte Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen den Ritt im Finale beim Preis der Besten. „Mit ihrem Können und ihrer Einstellung hat Linda es geschafft, auf Risiko zu reiten und ihr Pferd gleichzeitig sicher in der Anlehnung mit sehr viel Ausdruck zu präsentieren.“ Lindas Juniorenpferd Fierro stammt ab von Fürst Wettin aus der Equisa von Eskadron. Geboren bei Volkmar Heilfort in Dohna wechselte Fierro als Fohlen über Ludwig Ebermann zu Hengstaufzüchter Heinrich Ramsbrock nach Menslage. Im April 2016 kaufte Familie Erbe den Wallach von Ramsbrock, er war spät angeritten worden und zu dem Zeitpunkt auf einem dem Alter entsprechenden Ausbildungsstand. Unter der Obhut von Lindas Trainer Heiner Schiergen wuchsen die beiden schnell zusammen, testeten sich zunächst in Dressurpferdeprüfungen der Klassen A, L und M und schließlich auch in regulären M-Prüfungen aus, von denen sie einen Großteil gewinnen konnten.
Fierros Mutter Equisa v. Eskadron stammt aus der Zucht von Ludwig Ebermann, der 2009 auch die Anpaarungsempfehlung mit Fürst Wettin gab. Zur Welt kam Fierro bei Volkmar Heilfort in Dohna, der aus der Stute auch den 2015 gekörten und aktuell in Springpferdeprüfungen erfolgreichen Coles v. Colestus zog. Die Großmutter Laurie v. Lauries Crusador xx stellte mit Lord Laurie v. Lord Loxley einen 2008 in Hannover gekörten Hengst. Vater Fürst Wettin ist im Turniersport bis vor kurzem mit Andrea Hintsche und aktuell unter Kay Pawlowska siegreich in Prix St. Georg und platziert in Intermediare. Von Typ und Bewegungsdynamik her ähnelt Fierro seinem Vater sehr.
Im Juli steht nun noch die letzte, interne Sichtung für die Europameisterschaft in Rosendaal aus. Von ursprünglich 40 Anwärtern auf einen Platz im Team werden nur noch acht nach Warendorf eingeladen. Linda und Fierro sind natürlich dabei. Dann heißt es Daumendrücken!

Text: K. Weigel ▪ Foto: M. Nilken

Pferd des Monats Juni 2017 – Alice

Alice

Züchter: Pferdehof Gernandt, 99820 Hörselberg-Hainich, Wenigenlupnitz
Besitzer: Kley, Natur Energie Gotha Gm 99867 Gotha

Pferd des Monats Juni: Alice ▪ Foto: Copyright © M. Salisch

Pferd des Monats Juni: Alice ▪ Foto: Copyright © M. Salisch

Enno II
DE 4370751200
Emanuel Erland
Berla Berthold
Anke
DE 367670013699
Elias Elbrus
Annegret Fänger

Außergewöhnliche züchterische Leistungen lassen die Kaltblutstute Alice v. Enno II zu unserem Pferd des Monats Juni werden. Die Drei- Sterne- Prämienstute wurde in der Agrar GmbH Großenlupnitz geboren, die züchterische Entscheidung, die Stute Anke mit dem damals in Großenlupnitz stationierten Enno II anzupaaren, fällte Betriebsleiter Gunther Gernandt. Die Stute wechselte noch im Fohlenalter den Besitzer und wurde mit dreieinhalb Jahren von Gerhard Kley entdeckt. Kley suchte zur Erweiterung seiner Zucht neue Genetik und entschied sich für die in Typ und Bewegungen überzeugende Alice.
2009 absolvierte sie vierjährig ihre Leistungsprüfung im Feld und nahm nach erfolgreicher Eintragung (Note 8,06) im Sommer an der Elitestutenschau in Gera teil. In den folgenden drei Jahren brachte Alice drei Hengstfohlen zur Welt, Uriell, Ursprung und Urwin. Die drei Vollbrüder stammen alle ab von Ulan, der Ulano- Nachkomme befand sich damals schon in Gerhardt Kleys Besitz und stammt ebenfalls aus dem Kaltblutmekka Großenlupnitz. Der älteste Sohn Uriell wurde 2012 in Krumke gekört und kann inzwischen selbst auf Championatsfohlen verweisen. Der 2011 geborene Fuchshengst Ursprung war Sieger beim Fohlenchampionat in Gotha und wurde 2013 zum Reservesieger bei der Kaltblutkörung in Krumke benannt. Beide Hengste befinden sich nach wie vor in Gerhard Kleys Besitz. Der älteste der Drei, der Braunschimmel Urwin, wurde im Herbst 2014 in Krumke gekört und ist seither Staatsbediensteter im Landgestüt Moritzburg. Alice entstammt der Stutenfamilie der Nusette, der auch die Großenlupnitzer Stammstute Anneliese angehört. Anneliese brachte in 19 Zuchtjahren 17 Fohlen, drei gekörte Söhne, vier Staatsprämien- und eine Verbandsprämienstute sowie sieben gekörte Enkel. Aus dem Stamm gingen u. a. die Hengste Eicho, Famulus, Fähnder und Onix hervor. Alice Mutter Anke brachte in Anpaarung mit dem Orloff- Sohn Orkan den 2012 in Alsfeld gekörten Odin von Lupnitz.
In den Zuchtjahren 2014 bis 2016 wiederholte Gerhard Kley mit seiner Alice immer wieder die so erfolgreiche Anpaarung mit Ulan. Daraus resultierten zwei weitere Hengst- und in diesem Jahr dann endlich auch das erste Stutfohlen. „Darauf musste ich lange warten, ich hoffe, die kleine Alina ist gut genug für die Zucht,“ klärt Kley über seine Zukunftspläne mit dem Fohlen auf. Den nun zweiährigen Uranos, Championatsfohlen und sehr bewegungsstark, wird Kley im Sommer für die Körung vorbereiten. Vielleicht reiht er sich in die Riege der gekörten Vollbrüder ein.

Text: K. Weigel ▪ Foto: M. Salisch

Pferd des Monats Mai 2017 – Bodethal’s Kosima

Bodethal’s Kosima

Züchter: Fam. Oudhof, Heetebrij, Niederlande
Besitzer: Hengststation Bodethal/Mey&Löwenstein GbR, Wallrode

Pferd des Monats Mai: Bodethal’s Kosima ▪ Foto: Copyright © S. Wegener/Equitaris

Pferd des Monats Mai: Bodethal’s Kosima ▪ Foto: Copyright © S. Wegener/Equitaris

Speykbosch Nelson
302-0216698-91
Julio Mariner xx Blakeney xx
Vita Nova’s Nancy Downland Folklore
Rakt’s Kitty
302-0233723-94
Woldberg’s Bart Colbeach Inkerman
Sweet Cindy Blethni Puck

Die Reitponystute Bodethal’s Kosima ist mit ihren inzwischen 15 Jahren im internationalen Dressurponyolymp angekommen. Unter ihrer ständigen Reiterin Sam Oudhof geht Kosima seit einigen Jahren im internationalen Ponysport und wird 2017 zum Holländischen Bundesponykader gehören. Mitte April legte das Paar beim CDI Zeeland im niederländischen Sint drei Top-Prüfungen hin und landete in der starken, internationalen Konkurrenz auf den Plätzen drei, vier und fünf. Im vergangenen Jahr belegten die Beiden Rang zwei bei den Holländischen Hallenmeisterschaften, gewannen im Sommer den Titel beim Friesenchampionat und waren Vizechampions bei der Dutch FEI Pony Cup Competition 2016.
Gezogen und aufgewachsen im Stall von Lutz Mey und Grit Löwenstein in Großbodungen begann Kosimas Karriere 2005 als Vizechampioness beim Stutenchampionat, das damals noch in Gera stattfand. Als Thüringische Reitpony- Vizechampioness fuhr Kosima ein Jahr später mit ihrer neuen Besitzerin und Reiterin Manuela Kartzig 2006 zum Bundeschampionat nach Warendorf und gewann dort überaschend die Konkurrenz der vierjährigen Stuten und Wallache. Dass der Erfolg keine Eintagsfliege war, bestätigte sie zwei Jahre später mit der erneurten Qualifikation für Warendorf, wo sie unter Charlott-Maria Schürmann Rang vier im Finale der sechsjährigen Dressurponys belegte. 2010 wechselte Kosima erneut den Besitzer und wurde in den Niederlanden bei Familie Oudhof weiter sportlich gefördert.
Mit mehreren in Holland gekörten Söhnen und zahlreichen, in ganz Europa im Sport erfolgreichen Nachkommen zählt der in den Niederlanden gezogene Vater Speykbosch Nelson in Deutschland zu den Top 100 in der Reitponyzucht. Seine Nachkommengewinnsumme beläuft sich inzwischen auf mehr als 50.000€.
Kosimas Mutter Rakt’s Kitty, eine Welsh- B Stute, brachte in Anpaarung mit Reitponyhengsten insgesamt neun Fohlen, wovon sieben Vollgeschwister von Speyksbosch Nelson abstammen. Drei ihrer Hengstfohlen wurden gekört. Zum einen der 2004 geborene Bodethal’s Noble Man, der im internationalen Ponyspringsport Loorbeeren sammelte und züchterisch bereits auf einige Staatsprämienstuten und Sportponys verweisen kann. Der 2011 geborene Dreamer von Dance Star AT war 2015 Körsieger in Prussendorf und nahm 2014 am Bundeschampionat in Warendorf teil. Kittys letztes Fohlen Nelson’s Diamont ist ebenfalls ein Vollbruder zu Kosima. Der gekörte Hengst aus der Zucht von Jens und Anke Koch war Vize- Landeschampion der dreijährigen Ponys. Auch der 2008 geborene Naseweis wurde 2012 beim Ponychampionat in Lengenfeld Vize-Champion und geht unter Linda Anhalt erfolgreich in Dressurprüfungen bis Kl. M*. Die Vollschwestern Kimberly und Bodethal’s Kaprice sind staatsprämiert und im Zuchteinsatz. Kaprice stellte bei der diesjährigen Frühjahrskörung in Österreich einen gekörten Sohn v. Schierensees Marillion namens Magic Mike.

Text: K. Weigel