Weltcupfinale der Zentraleuropaliga in Warschau

Gleich drei Sachsen waren beim gemeinsamen Weltcupfinale der Nord- und Süddivision der Zentraleuropaliga in Warschau aktiv. Für den Parcours dieses CSI3* W hatte Marco Hesse die Verantwortung, im Sattel saßen Ellen und Michael Kölz. Insgesamt waren in den Meldelisten dieses CSI 3* W 85 Reiter aus 15 Ländern zu finden.In den drei Weltcupprüfungen hatte Michael Kölz FST Dipylon gesattelt. Das 1,45 m Zeitspringen beendete er mit einem Abwurf als 14. und zweite Reserve. In der zweiten Wertung (1,50 m), in der es auch um Weltranglistenpunkte ging, qualifizierten sich zwölf der 38 Starter für das Stechen. Hier blieb das sächsische Paar

Via: Landesverband Pferdesport Sachsen e.V.

Pferdefreundliche Gemeinde und Pferdefreundliche Region 2018 startet wieder

Schätzungsweise 1,2 Millionen Pferde leben in Deutschland. Pferde, die von 690.000 Mitgliedern in den rund 7.600 Pferdesportvereinen als Freizeit- und Sportpartner betreut werden; Pferde, die bei Züchtern aufwachsen und für den Fortbestand der Population sorgen; Pferde, die der Landwirtschaft, dem Fremdenverkehr und Tourismus wichtige Einnahmequellen bieten; Pferde, die als Kulturgut die Landschaft prägen und bereichern.
Der Wettbewerb „Pferdefreundliche Gemeinde/Region“ basiert auf der Idee, dass Pferdehaltung und Pferdesport in immer dichter besiedelten Regionen, in Zeiten landwirtschaftlicher Umstrukturierungen und schließlich unter der Berücksichtigung der Bedürfnisse des Natur- und Landschaftsschutzes ohne günstige Rahmenbedingungen nur schwerlich gedeihen. Diese günstigen Rahmenbedingungen müssen vielfach erst durch Kommunen

Via: Landesverband Pferdesport Sachsen e.V.

Weltranglistenpunkte für Michael Kölz

Einen glänzenden Start hatte dabei Michael Kölz mit FST Dipylon mit einem Sieg im ersten Springen der großen Tour (1,40 m). Hier konnte sich auch Michael Fritsch mit Ballerina als Zehnter plazieren. Leider fehlte in den weiteren Springen der großen Tour, in denen es auch Weltranglistenpunkte gab, Michael Kölz etwas das Glück. In der zweiten Prüfung (1,45 m) kam er zwar mit der schnellsten Zeit aus dem Stechen, ein Abwurf ließ aber nur noch Platz Vier zu. Im Großen Preis (1,45 m) passierte der Abwurf leider schon im Umlauf, nur fünf der 49 Starter qualifizierten sich hier für das Stechen.

Via: Landesverband Pferdesport Sachsen e.V.

Pferd des Jahres 2016

Valenzio FST

Züchter: Gerd Pohlers, Glauchau
Besitzer: Landgestüt Moritzburg

Arez RZ über dem Sprung

Pferd des Jahres 2016: Valenzio FST
Foto: K. Weigek

Valerius
DE 305057001586
Vagand Vasall
Friederike Mikado
Genia
DE 487000237005
Ellrado Esprit
Gitta Egner

Valenzio FST krönt sein erfolgreiches Jahr 2016 mit dem Titel „Pferd des Jahres“. Sie, liebe Leser, haben ihn verdientermaßen dazu gemacht. Gemeinsam mit seinem Ausbilder und Fahrer Dirk Hofmann kann der Braune Valerius- Sohn auf eine ausgesprochen gelungene Sportsaison zurückblicken. Rasant war das Jahr für die Beiden, genauso rasant, wie Valenzios Leistungsentwicklung. 2013 erhielt der von Gerd Pohlers gezogene Braune bereits vierjährig ein positives Körurteil. Danach trat er vorerst wenig in Erscheinung. Erst 2015 startete seine sportliche Karriere, in deren Rahmen er mit dem Sieg beim Bundeschampionat in Moritzburg den ersten großen Titel verzeichnen konnte. 2016 wurde er Sächsischer Vize-Meister im Einspännerfahren, Vize- Bundeschampion der sechs- und siebenjährigen Schweren Warmblüter und im September herausragender Weltmeister der sechsjährigen Fahrpferde. Kein Wunder, dass ihm die Richter im ungarischen Mezöhegyes in der abschließenden Prüfung für die Kriterien „Ausbildung des Pferdes“ und „Perspektive als Fahrpferd“ die Höchstnote Zehn vergaben.
Züchter Gerd Pohlers wurde im Rahmen der Moritzburger Hengsttage bereits für sein herausragendes Zuchtprodukt geehrt. 2016 war der Hengst auch züchterisch gut nachgefragt, sodass man in dieser Zuchtsaison auf die Nachkommenschaft gespannt sein darf. Valenzio steht den Züchtern weiterhin über Frischsamen zur Verfügung,

Platz 1: Valenzio
Platz 2: Marc Cain
Platz 3: Schoensgreen Continus

GEWINNVERLOSUNG:
Aus der Vielzahl der Einsendungen haben wir folgende Gewinner aus der Lostrommel gezogen:

1. Preis: 2x ein Halfter für Ihr Pferd von Glööckler by HKM
A. Hornbogen
H. Schlechte
2. Preis: Weiße Bandagen mit Brandzeichen vom DSP
E. Stahl
3. Preis: 2x ein Pferdekrimi von Anna Castronovo
S. Gilgen
B. Wehner

Herzlichen Glückwunsch übermittelt Ihnen
der Verlag Sachsens Pferde GmbH!

Text: Kirstin Weigel

Pferd des Monats Februar 2017

Aragorn

Züchter: Achim Haidisch, Witterda
Besitzer: Katharina Liebergeld, Wüllersleben

Arez RZ über dem Sprung

Pferd des Monats Februar: Aragorn
Foto: K. Weigek

Arachon II
DE 481830113003
Abendstern Amadeus
Novelle Winterstern
Hanni
DE 467000072903
Stülpner Sterzinger
Hariane Steraxus

Aragorn ist nach Ranglistenpunkten 2016 deutschlandweit der erfolgreichste unter den Haflingern und Edelbluthaflingern in den Disziplinen Gelände und Springen. Mit einer Jahresgewinnsumme von 1.206,00 € ist der in Thüringen bei Achim Haidisch gezogene Edelblut-Wallach in die oberste Riege der Sporthaflinger aufgestiegen.
Bereits im März 2016 verhalf er seiner Reiterin Pauline Möller auf der Messe in Erfurt zu einem Podiumsplatz im Finale des Piehler Nachwuchscups. Drei weitere Silbermedaillen sammelte der Hellfuchs unter der Nachwuchsreiterin Janina Schmidt bei den Landesmeisterschaften der Kombinierer, der Ponyspringreiter sowie der Vielseitigkeits- Junioren. Zahlreiche Siege in Springen bis Kl. L und in der Vielseitigkeit stehen im Jahresabschluss für ihn 2016 zu Buche. Gute Platzierungen gab es auch im direkten Wettbewerb mit den besten seiner Rasse bei den internationalen Meisterschaften für Haflinger und Edelbluthaflinger 2016 in Gunzenhausen. Hier wurde er zweitbester Springhaflinger und Dritter in der Vielseitigkeit.
Vater Arachon II, Vollbruder des ehemaligen süddeutschen Siegerhengstes Arachon, wurde 2005 in München gekört. Muttervater Stülpner war 1998 Bundessieger der Junghengste bei der Bundeshengstschau in Alsfeld. Die 2003 geborene Mutter Hanni bekam zur Bundesstutenschau der Edelbluthaflinger 2010 in Meura den 1c-Preis ihrer AK.
Aragorn kam als dreijähriger Hengst auf die NaturErlebnisWiese. Da er im Schulbetrieb eingesetzt werden sollte, ließ Vereinschefin Katarina Liebergeld ihn schweren Herzens kastrieren. In Zusammenarbeit mit den Reitschülern bildete sie den ausgesprochen ehrgeizigen und fleißigen Wallach aus, eine große Verantwortung trug dabei bereits seine spätere Turnierreiterin Pauline Möller. Seit 2016 freundete sich auch die vielversprechende Ponynachwuchsreiterin Janina Schmidt mit Aragorn an. Die beiden wuchsen schnell zusammen und konnten überaus erfolgreich in ihrer ersten Turniersaison starten, während Pauline weiter an den Feinheiten und an der Rittigkeit arbeitete.
Trotz oder gerade wegen seiner Erfolge dürfen sich auch weiterhin andere Reitschüler des Ökologischen Erlebnishofes für Menschen und Tiere in Wülfershausen an Aragorns Talent erfreuen und bei kleineren Turnieren ist auch mal ein Start im WBO Bereich drin. Der verlässliche Allrounder erobert mit seinem Charme und seiner fantastischen Einstellung die Herzen der Reitschüler im Sturm.
Für 2017 sind die Ziele hochgesteckt, Pauline will mit Aragorn versuchen, in der Vielseitigkeit der Kl. L mitzureiten und wenn es wirklich passt vielleicht auch mal in einem kleinen M-Springen starten. Janina hat die Ponymeisterschaften im Visier, zudem möchte sie auch an den Junioren- Meisterschaften teilnehmen.

Text: Kirstin Weigel